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Ende der Tour

Heute morgen kommen wir ca. 9 Uhr vom Hotel los und sind nach 360km gegen 13 Uhr bei Alex. Hier endet der dritte und letzte Teil unserer Donautour. In diesen 11 Tagen haben wir 4957km bis Tulcea im Donaudelta zurückgelegt und 5 neue Anrainerstaaten dieses Flusses kennengelernt. Die letzten (nicht mitgezählten) Kilometer zum Flusskilometer 0 haben wir per Boot zurückgelegt.
Vor Sonja und mir liegen jetzt noch ca. 1,5h Heimfahrt nach Möckmühl. bzw. Erdmannhausen.
Was noch zu tun ist? Alle Eindrücke verarbeiten, die Bilder sichten und evtl. den einen oder anderen Blogbeitrag überarbeiten. Außerdem müssen die Seiten „Historie“, „Mitreisende“ und „Verkehrsmittel“ auf den aktuellen Stand gebracht werden…
Ja und evtl. ein Treffen aller 5 Teilnehmer der insgesamt 3 Teile für den Herbst organisieren? Das wäre doch schön, alles gemeinsam noch einmal Revue passieren zu lassen.
Also schaut ruhig in ein paar Wochen noch einmal hier vorbei!

Abschlussfoto:

Wieder in Deutschland

Am Nachmittag bekommen wir ein paar ordentliche Regengüsse zwischen Györ (Ungarn) und Melk (Österreich) ab. Aber dann wird das Wetter wieder deutlich besser. Gegen 9 Uhr abends suchen wir uns nach 935 Tageskilometern eine Übernachtungsmöglichkeit. Wir kommen in der Forellenstube in Reding (Neuhaus am Inn) unter.

Sonntag 4. Juni

Heute geht es an den zweiten Tag der Rückreise. Ab ca. 5 Uhr krähen uns die Hähne in Grund und Boden. 8 Uhr stehen wir auf und frühstücken unterwegs beim ersten Stopp an einer provisorischen Tankstelle auf der neuen Autobahn. Mittlerweile ist es halb eins und wir sind kurz vor Budapest.


Samstag Abend

Am späten Nachmittag fahren wir noch bei unseren Bekannten in der Nähe von Sibiu/Hermannstadt vorbei. Aber sie sind nicht zu Hause. So spulen wir noch knapp 2 Stunden Autobahn ab, bevor wir ca. 100km vor der ungarischen Grenze in eine kleine Pension einchecken. Zur Begrüßung gibts erst mal 2 Gläßer Selbstgebrannten und nach der Dusche fährt uns der Besitzer persönlich zum nächsten Restaurant. Gegen Mitternacht gehts dann in die unten abgebildeten Bettchen :-)

Rückreise 1. Tag

Kurz vor 9 machen wir uns auf die Rückreise, tanken noch in Tulchea und … kommen immerhin 15 Kilometer weit. Dann hat Sonja ihren Schalthebel verloren. Eine Schraube ist weggebrochen. Aber Alex bastelt kurzerhand eine andere 8er Schraube als Hilfshebel an die Triumph. Später gegen 15 Uhr müssen wir die Autobahn wegen eines Unfalls verlassen und nutzen die Gelegenheit zum Mittagessen in einem kleinem Dorf. Wir bekommen ungefragt das Tagesmenü serviert (etwas anderes hätte es wohl auch nicht gegeben) und bezahlen inkl. Getränke 10 Euro für alle zusammen.

Rückfahrt von Sulima

Kurz nach 18 Uhr fahren wir auf dem Hauptarm der Donau wieder zurück nach Tulcea. Der Käptn lässt es ordentlich laufen, aber wir brauchen trotzdem anderthalb Stunden zurück. Noch ein kleiner Spaziergang an der Strandpromenade und dann nehmen wir ein Taxi ins Hotel.

Sulima

Die Ortschaft Sulima hat ausser ein paar Restaurants nicht viel zu bieten. Aber man kann von hier noch ein paar Kilometer vor zum Schwarzen Meer fahren. Da wir von unsern zweieinhalb Stunden Aufenthaltszeit jedoch zu lang zum Essen brauchen, fehlt uns dafür die Zeit.


Tropischer Wald

Am frühen Nachmittag sind wir in dem Gebiet, wo der tropische Wald sein soll. Wir fahren mit dem Pferdefuhrwerk in das umzäunte Gelände. Wir sehen einen schönen Laubwald mit Buchen und teilweise sehr alten Eichen. Man zeigt uns eine einsame Liane und wir finden auch etwas Orchideenartiges. Aber unter einem tropischen Wald haben wir uns etwas anders vorgestellt.

Einfahrt in den Park:

Alte Eiche:

Liane:

Orchidee?

Unterwegs Im Delta

Meist ist unser Käptn ganz brav unterwegs, aber ab und zu lässt er auch die 150 Pferdchen galoppieren. Dann kann man schon mal 56 Knoten (100 km/h) auf dem Tacho ablesen :-) Und er bastelt für Sonja eine Seerosenkette – nachdem er 100 Seerosen niedergemäht hat.
Auch zu Gelegen von Wasservögeln führt er uns.